Du trägst, leistest und funktionierst jeden Tag. Du kümmerst dich um alle. Aber wo bist du geblieben?
Schon beim ersten Kaffee am Morgen ist dein Kopf bereits bei Terminen, Aufgaben und allen, um die du dich kümmerst, noch bevor du richtig bei dir bist.
Du hältst alles zusammen. Aber Kleinigkeiten bringen dich schneller aus der Ruhe als früher. Dein Partner fragt zum dritten Mal dasselbe, du reagierst schärfer als gewollt. Du siehst den Blick, der danach kommt. Und die leise Angst: Stößt du damit genau die Menschen von dir weg, die dir am wichtigsten sind?
Oft schon lange vor dem eigentlichen Feierabend sind deine Batterien leer und gleichzeitig fühlst du dich unter Strom. Abends reicht es nur noch für die Couch. Und nachts bist du plötzlich um 3:00 Uhr wach: Gedankenkarussell, innere Unruhe, obwohl du eigentlich erschöpft bist.
Das Schwerste ist vielleicht nicht einmal die Müdigkeit oder die fehlende Energie. Es ist das Gefühl: „Ich erkenne mich selbst nicht mehr wieder.", "Ich vermisse wie ich früher einmal war." „Ich habe das Gefühl, nicht mehr auf mich zählen zu können."
Dein Funktionieren hat dich weit gebracht.
Aber vielleicht kostet es dich gerade das, wonach du dich am meisten sehnst:
deine Energie, deine Leichtigkeit, Zeit, die wirklich nur dir gehört.